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Schweizer Luftwaffe im Massstab 1:72

Ab sofort haben wir vier Modelle von Schweizer Jagdflugzeugen des Zweiten Weltkriegs in unserem Angebot.

Die Modelle sind im Masstab 1:72 aus Kunststoff, fertig montiert und bemalt. Die Modelle werden zusammen mit einem kleinen Ständer sicher verpackt gegen Vorauszahlung mit DPD geliefert.

Der Preis pro Modell ist CHF 25.- und die Kosten für Verpackung und Versand betragen noch einmal CHF 6.50 (pro Lieferung und an eine Postadresse in der Schweiz)… also am besten gleich alle vier Modelle auf einmal bestellen!

Morane MS 406 / D-3800 (J-40)

Art.401

Die Schweiz erhielt im Jahr 1938 die Lizenz zum Bau der MS.406 und nannte sie D-3800. Zwei Vorproduktions-MS.405 wurden zur MS.406H zusammengebaut.

Die Vorproduktion von acht Maschinen begann bei der Adolph Saurer AG mit dem neuen verstellbaren EW-V3-Propeller von Escher-Wyss. Es wurden schweizerische Instrumente und Waffen eingebaut. Nach der Vorproduktion folgten bis August 1940 74 Maschinen. 1942 wurden zwei weitere Maschinen aus Restteilen zusammengesetzt. 1943 wurden die restlichen flugfähigen Maschinen mit neuen Kühlern und Hydrauliksystemen ausgestattet. Diese Maschinen erhielten die Bezeichnung D-3801. Die meisten D-3800 dienten bei Kriegsende als Trainer und wurden 1954 außer Dienst gestellt.

Messerschmitt Bf 109 E (J-371)

Art.402

Die Schweiz als erster und grösster Exportkunde der Bf 109E erhielt zwischen dem 07.05.1939 und dem 27.04.1940 insgesamt 80 Stück des damaligen Standardjägers der deutschen Luftwaffe. Das Herstellerwerk Messerschmitt AG in Regensburg-Prüfening (Bayern) lieferte die Schweizer Bf 109E ohne Bewaffnung und Funkgeräte ab. Die Schweizer «Emil» waren als einzige Bf 109E mit je einer 20 mm FF-K Oe 37 Kanone der Maschinenfabrik Oerlikon in der Tragfläche sowie zwei Mg 29 7,45 mm Maschinengewehren der Eidgenössischen Waffenfabrik Bern über dem Triebwerk ausgerüstet. Weil die Schweiz ihren Zusatz-Lieferverpflichtungen nach Präzisions-Werkzeugmaschinen nicht nachkam, stoppte das Berliner Reichsluftfahrtministerium (RLM) Ende 1939 die Lieferung der Bf 109E-3. Dies war der Startschuss zu einem monatelangen politischen Tauziehen zwischen dem Dritten Reich und den Eidgenossen.

Messerschmitt Bf 109 G (J-706)

Art.403

1943 landete ein Flugzeug Messerschmitt Me 110, ausgerüstet mit einem «hochgeheimen» Bordradar, in Dübendorf. Deutschland forderte das Flugzeug zurück und drohten, es aus der Luft zu zerstören. Es dürfe auf keinen Fall den Alliierten gezeigt werden oder in deren Hände fallen. Daraufhin war die Schweiz bereit, das Flugzeug am Boden zu zerstören, wenn Deutschland im Gegenzug 12 neueste Messerschmitt Flugzeuge Me-109G liefern würde. Die Flugzeuge waren infolge unsorgfältiger Montage oder gar Sabotage durch Zwangsarbeiter sehr störanfällig und mussten schon nach 3 Jahren liquidiert werden.

North American Aviation P-51 D “Mustang” (J-2076)

Art.404

1948 wurden zur Ergänzung der Propellerkampfflugzeuge aus der Zeit des 2. Weltkriegs und zur Überbrückung bis zur Verfügbarkeit von Jetflugzeugen 100 Flugzeuge North American P-51 D Mustang aus Beständen der amerikanischen Streitkräfte in Europa im Rahmen eines Kredits von 11.1 Millionen Franken beschafft und nach Dübendorf überflogen. Weitere 30 Flugzeuge wurden als «Ersatzmaterial» beschafft, von Schweizerpersonal in Oberpfaffenhofen bereitgestellt und nach Dübendorf überflogen. Die Ju-52-Flugzeuge dienten bei dieser Operation als Transportflugzeuge für Personal und Werkzeuge. Effektiv standen dann die 128 Kampfflugzeuge und 2 Doppelsitzerflugzeuge als Jäger, Jagdbomber und Aufklärer bis 1957 im Einsatz. Das Ersatzmaterial für die Mustangflotte konnte zu sehr günstigen Konditionen eingekauft werden.

Alle Modelle sind in einer guten Verpackung fixiert und ein kleiner Ständer gehört zum Lieferumfang